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Hugo Kükelhaus Berufskolleg Ausbildung BÄKO

BERUFSSCHULE (BS: BÄKO) 

ZIEL
BERUFSABSCHLUSS IN EINEM DUALEN AUSBILDUNGSBERUF UND ALLGEMEINBILDENDE ABSCHLÜSSE

In den Fachklassen des dualen Systems wird für die rund 330 Ausbildungsberufe der schulische Teil einer Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung vermittelt. Dies geschieht in enger Abstimmung zwischen den Berufskollegs und den regionalen Betrieben der jeweiligen Branchen. Der Ausbildungsvertrag wird mit dem Ausbildungsbetrieb abgeschlossen, dieser meldet seine Auszubildenden an unserer Schule an.

VORAUSSETZUNGEN

Obwohl es keine formalen Eingangsvoraussetzungen für die einzelnen Ausbildungsberufe gibt, werden je nach Branche bestimmte Schulabschlüsse von den Bewerberinnen und Bewerbern erwartet.

ABSCHLÜSSE

  • Die duale Berufsausbildung endet mit einer Berufsabschlussprüfung vor der zuständigen Stelle (Kammer).
  • In der Berufsschule wird der Berufsschulabschluss und damit der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 vergeben.
  • Bei einem bestimmten Notendurchschnitt und dem Nachweis notwendiger Englischkenntnisse kann der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) und darüber hinaus die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben.

ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN

  • Wer die Berufsabschlussprüfung vor der zuständigen Stelle bestanden und den Berufsschulabschluss erworben hat, kann im Berufskolleg an einer Fachschule einen Weiterbildungsabschluss erwerben.
  • Wer den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) erworben hat, kann im Berufskolleg auch nach der Ausbildung durch den Besuch der Fachoberschule Klasse 12 B die Fachhochschulreife und
  • durch den weiteren Besuch der Fachoberschule Klasse 13 die allgemeine Hochschulreife erwerben.

BERUFSBILD

Beim Bäcker oder Konditor läuft einem oft das Wasser im Munde zusammen: dieser Anblick, diese Düfte! Das ist auch das Verdienst der Fachverkäuferin und des Fachverkäufers im Lebensmittelhandwerk. Sie dekorieren einfallsreich und für unsere Sinne wahrnehmbar, denn das Auge isst immer mit. Sie richten alles appetitlich an und sorgen beständig für den Nachschub an verlockenden Sachen, so dass die Theke immer prall gefüllt ist. Natürlich müssen die Brötchen, das Gebäck und die Torten, die Sandwiches und Kleingerichte auch wirklich gut schmecken, sonst nützt selbst eine schön hergerichtete Theke nichts. Die Fachverkäuferinnen stellen ihre Waren selbstverständlich absolut hygienisch her. Sie lagern die Rohstoffe und fertigen Produkte sachgerecht und wissen genau, wie lange sie haltbar sind. Weil die Kundin auch zu Hause noch Freude an dem Gekauften haben soll, packt der Fachverkäufer die Ware sorgfältig ein. Nach Geschäftsschluss meldet er dem Bäcker oder Konditor, was er von ihnen am nächsten Tag braucht, so dass diese ihre Maschinen für die Produktion des nächsten Tages richtig einstellen können.
Die Beratung der Kunden ist in den letzten Jahren immer anspruchsvoller geworden. Das Beraten ist jedoch die spezielle Fachkompetenz der gut ausgebildeten Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk und bereitet ihr Freude. Wenn in zwei Geschäften die Produkte von gleich guter Qualität sind, sind es die Freundlichkeit, die Beratung und die Professionalität der Fachverkäuferinnen, die für die Kunden entscheidend sind.

UNTERRICHT

Der Unterricht ist sowohl im berufsbezogenen Bereich als auch in den Fächern des berufsübergreifenden Bereichs (Deutsch/Kommunikation, Sport/Gesundheitsförderung, Politik/Gesellschaftslehre und Religionslehre) auf den speziellen Ausbildungsberuf ausgerichtet.
Die durchschnittlich 12 Unterrichtsstunden pro Woche werden auf einzelne Schultage verteilt.

BESONDERHEITEN

Besonders leistungsstarke Auszubildende können die Ausbildungszeit verkürzen. Dazu muss der Ausbildungsbetrieb der Verkürzung der Ausbildungszeit zustimmen und der Vertrag muss vor der Handwerkskammer oder der IHK verändert werden.
Die Einstufung in das schulische Ausbildungsjahr erfolgt nach Absprache mit der Abteilungsleitung.

ANSPRECHPARTNER

Frau Scholz – Bildungsgangleiterin

scholz@hkbk.de